Emsbüren
Die Gemeinde Emsbüren im Landkreis Emsland des Bundeslandes Niedersachsen unterteilt sich in die folgenden acht Ortschaften: Kernort Emsbüren, Mehringen, Listrup, Leschede, Elbergen, Gleesen, Ahlde und Berge. Es leben hier um die 10.300 Menschen. Die Fläche der Gemeinde beträgt 139,56 km², was eine geringe Bevölkerungsdichte von nur 74 Einwohnern pro km² ergibt. Der kleinste Ortsteil nach Einwohnern gerechnet ist Ahlde, der Größte ist Emsbüren. Nach Fläche gerechnet ist der kleinste Mehringen und der größte Ortsteil Leschede.
Emsbüren liegt geografisch gesehen im Städtedreieck Lingen-Rheine-Nordhorn in der Nähe zur Grenze Nordrhein-Westfalen. Es fließt hier die Große Aa, die Speller Aa und die Ems. In Ortsnähe ist das Autobahnkreuz Schüttorf, welches die A30 und die A31 verbindet.
Geschichtliche Daten
Eine erste Erwähnung der St. Andreas Kirche findet man im Jahr 1181, was eine Dorfgründung vor dieser Zeit anzeigt. Ab dem 13. Jahrhundert gehörte Emsbüren zum Oberstift Münster, unterstand aber mehreren verschiedenen Landesherren. In 1815 kam es zum Königreich Hannover und einige Jahre später in 1866 zu Preußen. Zum heutigen Landkreis Emsland kam die Gemeinde im Jahr 1977.
Im Jahr 1965 fand eine Neuordnung der heutigen Gemeinde statt. Die Orte Berge, Emsbüren und Mehringen schlossen sich zur Samtgemeinde Emsbüren zusammen. Zwei Jahre später in 1967 kamen die Gemeinden Elbergen, Bernte, Ahlde, Leschede und Gleesen dazu und formten die Samtgemeinde Kirchspiel Emsbüren. Die letzte Eingemeindung fand dann in 1974 statt, als Listrup ebenfalls zu Emsbüren kam, dafür wurden aber Teile von Ahlde und Mehringen an Salzingen abgetreten.
So haben die heutigen einzelnen Ortschaften ihre eigene Entstehungsgeschichte, wobei Ahlde, Elbergen und Listrup das erste Mal in 890 erwähnt wurden und somit zu den ältesten Ortschaften der Gemeinde Emsbüren gehören.